Watzhahn
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Die Geschichte des Dorfes Watzhahn



  • Zeittafel von Watzhahn     

Die kleinste Einzelgemeinde von Taunusstein liegt in einem nördlichen Seitental der Aar, oberhalb der Quelle des Kotzebaches. Sie wird 1344 als Wetzigishan erstmalig erwähnt, als ein Gut des Hertwin von Watzhahn in den Besitz des Klosters Eberbach übergeht. In Aufzeichnungen der Herrschaft bzw. des Amtes Idstein zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert fehlt Watzhahn, möglicherweise war es zeitweilig unbewohnt. Mit Born gehörte es zunächst zum Kirchspiel Adolfseck, nach 1818 zu Bleidenstadt.

Den Mittelpunkt des Dorfes nimmt am zentralen Wegeschnittpunkt von Bleidenstädter und Borner Straße das ehemalige Rathaus ein. Die Siedlung hat sich auch in jüngerer Zeit nur mäßig erweitert. Die Zahl von rund 70 Einwohnern um 1800 stieg auf etwa 140 um 1950, rund 240 Einwohner wurden 1992 gezählt.