Hambach
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Die Geschichte des Dorfes Hambach


Um 1230 wird Hanbach, 1237 ein Hof zu Haymbach erwähnt, der zusammen mit Neuhof in den Besitz des Klosters Tiefenthal gelangte und 1285 durch Graf Adolf zu Nassau zurückerworben wurde. In der Folgezeit blieb die unmittelbar nördlich des Limes gelegene kleine Siedlung, die nach dem 30jährigen Krieg fast ausgegangen war, ohne nennenswerte Entwicklung; die Bevölkerungszahl hielt sich zwischen 1800 und der Mitte des 20. Jahrhunderts fast konstant bei etwa 100 Einwohnern und stieg erst in jüngster Zeit durch moderne Ortserweiterungen auf fast 500 Einwohner an.

Der Ortskern zieht sich halbkreisförmig um einen Bornwiese benannten Bachgrund des verrohrten Dorfbaches. Am Lindenplatz in der Ortsmitte findet sich das ehemalige Backhaus, am Ortsausgang die ehemalige Schule. Die historische Bausubstanz des 18. und 19. Jahrhunderts ist überwiegend unkenntlich bzw. verändert. Reste historischer Bausubstanz: Hofreite Zur Schillereiche 4, Wohnhaus von 1722, Scheune datiert 1707, Hoftor 1903. Ehemalige (entfernte) Hausinschrift nach mündlicher Mitteilung: „Anno 1722 den 23 Dag Iuni hat dis Haus erbaut Johann Adam Best und seine Hausfrau Maria Katharina / es steht nun in Gottes Hant Got bewar es vor Feyer unt Btand".