Genealogie


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Das Interesse für Ahnenforschung wurde eher zufällig geweckt. Zu meiner Kindheit gab es im Stadtgebiet des heutigen Taunussteins  17 Familien mit dem Nachnamen Wilhelmi.

Zwangsläufig war ich neugierig zu wissen, ob und welche verwandtschaftlichen Beziehungen bestünden. Eigentlich - so meine naive Überlegung -  sollte es nicht schwierig sein festzustellen, welche ob und wenn ja, welche verwandtschaftlichen Beziehungen bestünden.

Meine Nachforschungen bei noch lebenden Verwandten ergaben jedoch keine zufriedenstellenden Informationen. Also befasste ich mich intnensiver mit der Materie.

Gleichzeitig kam auch der Wunsch auf, noch mehr über das Leben und die eigenen Wurzeln zu erfahren. Ich musste feststellen, dass wir in unserer heutigen Zeit relativ wenig über das Leben unserer Vorfahren wissen, auch wenn wir nur zwei Generationen zurückblicken.
  • Woher kamen unsere Ahnen?  Wie lebten sie?  Welche Berufe hatten Sie?
  • Wie sah unsere heutige Landschaft aus? 
Das Leben war geprägt von politischer Instabilität (ständiger Wechsel der regierenden Monarchen des Hauses Nassau). Hinzu kamen religiöse Spannungen zwischen den katholischen und protestantischen Glaubensrichtungen. Bleidenstadt (mit Kloster Ferrutius) war katholisch, Wehen hingegen protestantisch. Dazwischen in der "Pufferzone" lag das leidtragende Hahn. Hinzu kam noch der 30jährige Krieg, unter dem unsere Gegend stark leiden musste.

Das Amt Wehen als Bestandteil des damaligen Herzogtums Nassau (1806-1866) eine geschichtsträchtige Vergangenheit, die vielen Bewohnern bis heute unbekannt geblieben ist. Beispielsweise lagen auf dem Gebiet des heutigen Taunussteins ehemals 2 Schlösser (Jagdschloß Platte und das Wehener Schloß und ein Kloster (das spätere Ritterstift St. Ferrutius in Bleidenstadt). Zwischen Wehen und Bleidenstadt gab es zeitweise über 10 Mühlen.


Woher die Familie Wilhelmi zugewandert ist, konnte nicht eindeutig geklärt werden. Einiges spricht für eine Abstammung von Hugenotten. Teilweise fanden auch Namensänderungen von Wilhelm => Wilhelmi und umgekehrt statt. Erstmals taucht der Name Wilhelmi um 1660 auf.

Mütterlicherseits stammen meine Vorfahren (Familie Baier) aus dem ehemaligen Böhmen. Vieles ist allein schon deswegen nur schwer zu rekonstruieren.

Gestalten sich die Forschungen in der Familie Wilhelmi schon schwierig, werden sie doch noch von fast unüberwindbaren Hindernissen in Nachforschungen der Familie Selhast meiner Ehefrau Cornelia übertroffen.

Nach momentanem Stand gibt es in Deutschland nur noch 2 Personen (meine Schwiegermutter und mein Schwager) mit dem Namen "Selhast". Familienherkunft und Bedeutung des Familiennamens konnten bis heute nicht geklärt werden.

So ist aus einem anfänglichen Interesse ein zeitintensives Hobby geworden, dass mich sicherlich noch Jahre beschäftigen wird.